Positiver Jahresabschluss 2025 der Stiftung Pflegezentren Gemeinde Arth
Der Stiftungsrat hat den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2025 der Stiftung Pflegezentren Gemeinde Arth genehmigt. Die beiden Alters- und Pflegezentren «Mythenpark Goldau» und «Chriesigarte Arth» waren im vergangenen Jahr sehr gut ausgelastet.
Agnes Leukens, Vizepräsidentin des Stiftungsrates, zeigt sich erfreut: «Im Jahr 2025 durften wir auf eine erfreuliche durchschnittliche Auslastung von 96,1 Prozent zurückblicken.» Die sehr hohe Belegung der Betten, die sorgfältige Erfassung der Pflegeminuten und eine konsequente Kostenkontrolle wirkten sich positiv auf die finanzielle Situation aus. Eine zentrale Herausforderung bleibt die Rekrutierung von qualifiziertem Pflegepersonal. Der erfolgreiche Verlauf des Jahres ist der kompetenten und engagierten Führung der Geschäftsleitung sowie dem grossen Einsatz aller Mitarbeitenden zu verdanken.
In der Geschäftsleitung unter der Gesamtleitung von Jörg Fässler kam es zu einer personellen Veränderung: Ende Oktober 2025 verliess Pflegedienstleiter Detlef Schmidt die Stiftung. Seit November wurde der Pflegebereich interimistisch von Heidrun Bräunig geleitet. Per April 2026 hat nun die erfahrene Kaderfrau Gabriela Alijew die Leitung der Pflege und Betreuung übernommen.
Zusätzliche Herausforderungen im Jahr 2025 brachte der schweizweit vorgegebene Wechsel vom Pflege-Einstufungssystem «BESA» zum neuen System «interRAI LTCF» mit sich. Dank der sorgfältigen und engagierten Arbeit aller Mitarbeitenden konnte die Umstellung erfolgreich umgesetzt werden.
Auch im Stiftungsrat kam es im Verlauf des Jahres 2025 zu Wechseln: Helen Bieri, Fredi Ketterer und Dr. Ivo Kennel traten zurück. Vizepräsidentin Agnes Leukens verdankte den grossen Einsatz der drei Austretenden und übernahm für den Rest des Jahres 2025 ad interim die Leitung des Gremiums. Hugo Zurfluh und Andreas Dummermuth wurden neu in den Stiftungsrat gewählt. Seit Anfang 2026 präsidiert Andreas Dummermuth den Stiftungsrat.
Der Stiftungsrat traf sich neben den ordentlichen Sitzungen zu einer Strategietagung. Der Stiftungsrat setzt den Fokus damit klar auf die Strategieentwicklung 2030 und eine breit angelegte Risikoanalyse. Im Oktober 2025 wurde die Leistungsvereinbarung Langzeitpflege mit der Gemeinde Arth für weitere zehn Jahre bis 2035 erneuert.
Im Herbst wurde wiederum eine externe und professionelle «terz»-Umfrage durchgeführt. Diese unabhängige, alle zwei Jahre stattfindende Befragung von Bewohnenden, Angehörigen und Mitarbeitenden dient der systematischen Erfassung der Zufriedenheit und liefert wichtige Grundlagen für die Weiterentwicklung der Qualität. Die Resultate fielen durchwegs erfreulich aus.
Die Stiftung Pflegezentren Gemeinde Arth beschäftigt aktuell 197 Mitarbeitende (139 Vollzeitstellen), darunter 15 Lernende. Für das Jahr 2025 weist die Stiftung einen Jahresgewinn von CHF 627’992.40 aus. Institutionsleiter Jörg Fässler erklärt dazu: «Der Gewinn wird dem Stiftungskapital zugewiesen, um die finanzielle Basis für unsere langfristig angelegte Aufgabe weiter zu stärken.» Die Bilanzsumme 2025 beträgt CHF 38’173’732. In der Erfolgsrechnung stehen Nettoerlöse von CHF 18’478’612 einem Aufwand von CHF 17’850’620 gegenüber. Weitere Kennzahlen und Statistiken zum Betriebsjahr 2025 sind transparent auf der Internetseite der Stiftung ausgewiesen.
Der Leitsatz «Daheim ist da, wo man sich wohlfühlt» bleibt der Kompass der Stiftung. Mit Kopf, Herz und Engagement setzen sich alle Mitarbeitenden sowie der Stiftungsrat dafür ein, den Bewohnenden der Pflegezentren der Gemeinde Arth ein Umfeld zu bieten, das Sicherheit, Wohlbefinden und Lebensqualität vereint.
Andreas Dummermuth, Präsident des Stiftungsrates